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Deutsche Eislaufmeisterschaften 1925 in Titisee

Schon im kommenden Jahr 1925 wurde dem WSV vom DeutschenEislaufverband die Ausrichtung sämtlicher Deutschen Eislaufmeisterschaften zugesprochen, da der „Altonaer Schlittschuhverein von 1893“ diese wegen anhaltend schlechten Wetters hatte zurückgeben müssen.


Titisee meldete unverdrossen eine „gute Eisbahn“ obwohl der See erst kurz vor dem Termin zugefroren war. Infolge eines Föhneinbruchs war man gar gezwungen, die Eislaufbahnen an die gegenüberliegende schattige Seeseite zu verlegen. Am 12. Februar 1925 durften nur Wettkampfteilnehmer und Funktionäre das recht dünne Eis betreten, die Zuschauer mussten aus Sicherheitsgründen auf dem festen Boden bleiben. Trotz aller Widrigkeiten konnten die Meisterschaften reibungslos durchgeführt werden. Ellen Brockhöft und Werner Rittberger, der „Erfinder“ des „Rittberger 2-Sprunges, wurden Deutsche Meister 1925 im Eiskunstlauf. Nach den Deutschen Schnelllaufmeisterschaften fand am 13. Februar 1925 auf dem Titisee das erste Eishockeyspiel im Schwarzwald statt.


Werner Rittberger am 11.02.1925 auf dem Titisee

Jetzt hat es sich erwiesen, dass man am Titisee eineigenes Eisstadion brauchte. Der Dengler’sche Weiher (als „Eisweiher“ bekannt) wurde vergrößert und in Handarbeit ausgehoben, außerdem entstand ein kleines acht mal zwanzig Meter großes Clubhaus, und am 17. Januar 1926 konnte Max Egon Fürst zu Fürstenberg das neue Eisstadion mit einem glänzenden Fest eröffnen.


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