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Neugründung des Wintersportvereins Titisee
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1959 hatte sich die Skiabteilung, auch ermuntert durch den Gemeinderat, zunächst unter dem Namen „Skiklub Titisee „ und dem Vorsitz von Albert Bank selbstständig gemacht, und die Eishockeyabteilung schloss sich 1963 dem Skiklub an, nachdem dessen Mitglieder in einer geheimen Abstimmung ihre Zustimmung gegeben hatten. Der Wintersportverein WSV Titisee war wieder erstanden. Sein Zweck war es wie früher, wintersportliche Veranstaltungen durchzuführen und alle Arten des Wintersports in der Gemeinde zu fördern.
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Eishockey nach 1963
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In den 1960er-Jahren hatten die Eishockeyspieler durch die freundschaftlichen Beziehungen zu den Fliegern des kanadischen Luftwaffenstützpunktes in Baden-Baden und in Lahr auf den Kunsteisbahnen der Kanadier immer wieder gute Trainingsmöglichkeiten. Trainingsspiele mit den Kanadiern erfreuten beide Seiten. Titisee erhielt, wenn nötig, auch kanadische Spieler zur Verstärkung der eigenen Mannschaft. 1963 nahm die Mannschaft an der Badisch-Pfälzischen Eishockeymeisterschaft in der Württembergischen Landesliga in der Gruppe B teil, bei der Titisee unter den Vereinen Laupheim, Ravensburg und Wangen Gruppensieger wurde. 1967 erfolgte durch die Gemeinde Titisee eine Oberflächenteerung des Eisstadions auf dem Hermeshof. 1970 konnte Titisees Eishockeymannschaft ein Turnier mit dem EHC Sissach (Schweiz) und dem EV Lahr für sich entscheiden. Bald aber, bedingt auch durch Wetter und fehlende Anlagen, ging es mit der Anzahl der Spiele rapide zurück. Ab 1970 gab es für zwei Jahre eine Spielergemeinschaft mit dem ERC Freiburg, ab 1974 wanderten Spieler erst nach Freiburg und später nach Schwenningen ab. 1987 wurde das Eisstadion durch die Stadt Titisee-Neustadt saniert, und 1988 eine zeitgerechte Flutlichtanlage errichtet. Das letzte offizielle Eishockeyspiel in Titisee fand im Winter 1987/88 statt. Von 1988 – 1996 waren Training und Spiele nur noch beim befreundeten ERC Schwenningen möglich, und ab 1996 ruht die Abteilung Eishockey im WSV.
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